Bluetooth – der Drahtlos-Standard geht in die nächste Runde

Wer erinnert sich noch an jene Zeiten, in denen man mit seinen Klassenkameraden auf dem Pausenhof stand und alle ihre Handys draußen hatten, gut versteckt vor den Blicken der Lehrer? Die Zeit, in der Sony Ericsson und Motorola total angesagt waren und man Angst bekam, wenn man versehentlich das Internet-Symbol anwählte.

Bluetooth

Ob Topmodell hin oder her – auf eine Funktion wollte niemand verzichten: Bluetooth. Damals konnte man über Bluetooth ideal Klingeltöne und Videos austauschen, heute hat sich der Anwendungsbereich grundlegend geändert und darum soll es heute gehen.

Wenn irgendjemand damals einen coolen Klingelton auf dem Handy hatte, fragte man einfach: „Hast du Bluetooth?“ – und zack! Zwei Klicks und ein bisschen Wartezeit und der Klingelton befand sich bei einem selbst auf dem Handy, egal ob es sich nun um ein .mp3- oder .wav-Format handelte.

Nun hat der Bluetooth-Hersteller, die Bluetooth Special Interest Group (SIG) die fünfte Version seines Drahtlos-Übertragungsdienstes vorgestellt und mit dessen Einführung wird sich einiges ändern. Insbesondere zuverlässige und belastbare Verbindungen für das Internet der Dinge (IoT) sollen mit der neusten Bluetooth-Version möglich sein. Auch Technologieren wie Beacons und Navigation will man helfen voranzutreiben und das bei anhaltend niedrigem Energieverbrauch. Vierfach so große Reichweite und doppelte Geschwindigkeit, sowie eine 800 % höhere Übertragungskapazität gehören ebenfalls zu den Eckdaten der neuen Version.

Mittlerweile verfügen weltweit über 8 Milliarden Geräte über den Drahtlos-Dienst, mit Bluetooth 5 erhofft man sich, diese Zahl weiter ausbauen zu können. Da es seit Dezember 2014 keine nennenswerten Neuerungen an der Technik gab, darf man gespannt sein, welche interessanten Features die Version noch so an Board hat.

Unternehmen und E-Mails – Eine unsichere Geschichte

Ein Unternehmen ohne E-Mails wäre in der heutigen Zeit gar nicht mehr vorstellbar. Die wenigsten Unternehmen wissen jedoch, wie einfach Unbefugte ihren Mailverkehr mitlesen können. Ja, ihr habt richtig gelesen. Es ist kein großer Aufwand für Kriminelle, empfindliche Unternehmensdaten abzugreifen, so lange sie per Mail verschickt werden.

Das ist aber eindeutig noch viel zu wenigen Unternehmen geläufig oder sie haben es schlichtweg verschlafen sich effektiv gegen die dreisten Maschen der Internet-Kriminellen zu schützen. Bei mehr als 100 Milliarden gesendeten E-Mails mit geschäftlichem Inhalt ist es allerdings auch kein Wunder, dass Kriminelle hier reiche Beute wittern.

metaphor of identity theft ed illustration

metaphor of identity theft ed illustration

Dabei ist es gar nicht schwer sich als Unternehmen gegen Datenklau, Erpressung und Spionage gezielt zu schützen. Mittlerweile gibt es zahlreiche Unternehmen, die um die Gunst ihrer Kunden buhlen und immer modernere Lösungen entwickeln. Die Rede ist von wirklich sicherer E-Mail-Verschlüsselung über die Cloud. Hierbei werden andere Verfahren als das serienmäßige Simple Mail Transfer Protocol (SMTP) angewendet und somit kann verhindert werden, dass sich Unbefugte am Mailpostfach der Unternehmen bedienen. Eine der mit Methoden nennt sich PGP (Pretty Goog Privacy). Sie sorgt dafür, dass der E-Mail-Verkehr verschlüsselt abgewickelt wird und es für Kriminelle nicht mehr möglich ist, die E-Mails einzusehen. Klingt simpel, schützt aber einfach genial

Die Cloud auf deutschen Straßen

Mittlerweile sind Clouds schon in vielen Bereichen unseres Lebens zu Hause, doch bald könnte ein weiterer großer Schritt auf ihrem Siegeszug folgen.
Man kennt das ja, die Ampel auf die man zufährt steht schon lange auf grün. Unbewusst wiegt man schon mal ab ob man lieber beschleunigen- oder doch lieber gemächlich auf die Kreuzung zurollen sollte. Selten stimmt die eigene Kalkulation mit der Realität überein. Wenn man sich dazu entscheidet ordentlich aufs Gas zu treten, könnte man die Ampel bei rot passieren und das zieht im schlimmsten Fall ein Fahrverbot mit sich.

BMW möchte diesem Phänomen entgegentreten und forscht auf der Teststrecke bei München 03an einem Projekt, was das Problem in Zukunft aus der Welt schaffen könnte. Der Autobauer möchte Cloud-Technik dazu nutzen um die Ampel und das eigene Fahrzeug kommunizieren zu lassen. Damit wäre es möglich, dass das Auto in Zukunft Daten erhält, wie lange die Ampel noch grün ist und ob sich das Überfahren lohnt oder nicht. Dies soll anhand der Geschwindigkeit und Position des Fahrzeugs ermittelt werden können. Auf einem Head-Up-Display, die ja bekanntlich schon in manchen Autos Verwendung finden, könnte dann angezeigt werden, mit welcher Geschwindigkeit die Ampel überfahren werden könnte oder ob das Passieren zu gefährlich ist. Reagiert der Fahrer nicht auf die Empfehlungen des Bordcomputers ist es sogar denkbar den bereits in vielen Autos vorhandenen Notbrems-Assistenten mit einzubinden, der dann in einem kritischen Abstand zur Ampel aktiviert wird.
Auch Gefahrenmeldungen könnten vom Fahrzeug aufgegriffen- und automatisch in die Cloud geladen werden. Fahrer anderer Fahrzeuge würden dann davon profitieren und Gefahrensituationen früher erkennen. Die Cloud als persönlicher Leibwächter im Straßenverkehr – ein tolles Projekt meiner Meinung nach!

Cloud Auto

Was ist eigentlich aus der Windows XP – Wiese geworden?

Grüne Idylle, blauer Himmel – dabei war das Ganze nur ein Schnappschuss. Die Rede ist von der wohl prominentesten Wiese der Welt. Für aber Millionen von Nutzern war der mit Gras überzogene Hügel jahrelang der Ausblick in die digitale Welt.

Windows XP - Wiese

Und siehe da: Die Windows XP– Wiese gibt es tatsächlich. Sie ist keine Fotomontage und sie ist tatsächlich noch nicht mal bearbeitet. Die mit dem Codenamen „Bliss“ deklarierte Rasenfläche befindet sich im Sonoma County im US-Bundesstaat Kalifornien, ganz in der Nähe von San Francisco. Geschossen hat das Bild der Fotograf Denn O’Rear im Jahre 1998, der für die Design-Firma HighTurn unterwegs war. Aufgegriffen wurde das Bild dann 3 Jahre später von Microsoft mit der Begründung es würde gut zum Corporate Design von Windows XP passen, wahrscheinlich wegen der Blau- und Grün-Töne. Dabei war das Ganze nur reiner Zufall, denn 1414der Hügel mit der idyllischen Wiese wird normalerweise für den Weinanbau genutzt und lag nur brach, da das Feld von Ungeziefer-Befall heimgesucht wurde. Es war also reine Glückssache, dass wir Windows XP heutzutage so in Erinnerung halten, wie wir es eben kennen, denn heute hat sich die Aussicht radikal verändert. Die Wiese auf der Anhöhe ist wieder Weinreben gewichen und mit ihr auch der Wiedererkennungswert. Schade – meiner Meinung nach wohl einer der berühmtesten Schnappschüsse.